Archiv für September 2013

Das perfekte Wohnklima im Wintergarten

Der eigene Wintergarten stellt den Traum vieler Eigenheimbesitzer dar – doch sollten vor der genauen Planung verschiedene Voraussetzungen durchdacht werden, damit der neue Raum auch langfristig die eigenen Bedürfnisse erfüllen kann. Im Folgenden werden nun verschiedene Aspekte bezüglich des Wohnklimas aufgeführt, die vorab – am besten mit einer engagierten Baufirma – abgeklärt werden sollten.

 

Aspekte des Wohnklimas im Wintergarten

 

Die Lage

Die Lage des neuen Raumes sollte – wenn möglich – in den Süden hin ausgerichtet sein, da von dort aus das meiste Tageslicht durch die Fenster scheinen wird. Denn auch an  sonnigen Wintertagen strömt so viel Sonnenlicht ein, dass zum einen der Raum nicht unbedingt kontinuierlich beheizt werden muss, zum anderen werden weitere, anliegende Wohnräume mit erwärmt.

Die Heizung

Wie bereits erwähnt, wird bei entsprechender Lage der Einsatz einer Heizung nur zeitweise nötig sein. Grundsätzlich kann man auch in diesem Raum zwischen einer Fußbodenheizung und / oder einer normalen Standheizung wählen. Lässt man einen entsprechenden Heizkörper direkt vor eine Glasscheibe setzen, so sollte auf eine gute Isolierung der Fenster geachtet werden, da sonst viel Heizungswärme durch die Fensterscheibe nach außen dringt.

Die Lüftung

Da sich – besonders an heißen Sommertagen – der Wintergarten extrem schnell aufwärmt, ist eine entsprechende Lüftungsvorrichtung unbedingt notwendig. Besonders gut eignet sich die Möglichkeit einer Diagonallüftung (beispielsweise durch 2 gegenüberliegende Schiebetüren zu ermöglichen). Desweiteren ist ein entsprechendes Dachfenster von großem Vorteil, da die warme Luft nach oben steigt und durch diese Art der Belüftung ein ständiger Austausch mit der Außenluft stattfinden kann.

Die Bepflanzung

Die warme Umgebung eines Wintergartens eignet sich nicht nur optisch für den Einsatz verschiedener Zimmerpflanzen – sie sorgen zudem stetig für ein gesundes Raumklima, solange nicht zu viele Pflanzen eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema Wintergarten und Wohnklima finden Sie auf wintergarten-ratgeber.de

Die Bedeutung der Lastenfreiheit beim Hausverkauf

Das Haus lastenfrei verkaufen – Schwierigkeiten von Anfang an vermeiden

 

Es ist sicher bekannt, dass man eine Immobilie mit Grundpfandrechten (Hypotheken, Grundschulden) und anderen Rechten belasten kann. Immobilien und Grundschulden werden in erster Linie eingetragen, um eine Immobilie zu finanzieren. Das Grundpfandrecht dient sozusagen als Sicherheit für die Gläubigerin (Bank). Wenn ein Kredit nicht in ausreichender Weise zurückgezahlt wird, kann die Bank aufgrund der eingetragenen Grundschuld die Zwangsversteigerung einer Immobilie beantragen. Somit ist es gewährleistet, dass die Bank über diesen Weg das geliehene Geld zumindest teilweise zurückbekommt.

Die Lastenfreiheit beim Hausverkauf

 

Wenn Sie ein Haus verkaufen, müssen Sie natürlich dafür sorgen, dass das Grundstück von derartigen Lasten befreit ist. Die Lastenfreiheit können Sie dadurch erreichen, dass die Bank dem Grundbuchamt eine Löschungsbewilligung vorlegt. Das Grundpfandrecht wird dann aus dem Grundbuch gelöscht. Es wird sich kaum ein Käufer finden, der eine belastete Immobilie kauft. Er müsste ja immer damit rechnen, dass eine Gläubigerin das Haus versteigert, der er gar kein Geld schuldet. Beim Hausverkauf muss aber auch dafür gesorgt werden, dass andere Rechte aus dem Grundbuch gelöscht werden. Hier kann es sich zum Beispiel um Wohnungsrechte oder einen Nießbrauch handeln. Solche Rechte werden meistens eingetragen, wenn ein Grundstück zum Beispiel von Eltern an Kinder übergeben wird. In den meisten Fällen sind diese Rechte mit einem Todesnachweis des Berechtigten bei dem Grundbuchamt zu löschen.

Die Löschungsbewilligung als Voraussetzung beim Hausverkauf

 

Sollte der Berechtigte eines solchen Rechtes noch leben, muss er natürlich der Löschung im Grundbuch zustimmen. Die Lastenfreiheit trägt auf jeden Fall dazu bei, dass eine Immobilie ohne Probleme veräußert werden kann. Sie sollten daher als Eigentümer vor einem Verkauf dafür Sorge tragen, dass diese gegeben ist. Wenn ein Berechtigter eines Rechts einer Löschung nicht zustimmt, können Sie die Immobilie oft nur zu einem geringeren Preis verkaufen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn für einen Nachbarn ein Geh- und Fahrtrecht eingetragen ist. Der Nachbar wird dann in sehr vielen Fällen nicht dazu bereit sein, der Löschung eines solchen Rechts zuzustimmen. Manchmal kann man die Bewilligung einer Löschung aber auch durch Zahlung einer bestimmten Geldsumme erreichen. Man muss in diesen Fällen als Grundstückseigentümer rechnen, welche Lösung sich als die wirtschaftlichste darstellt.