Archiv für Juni 2012

Eigentumswohnung verkaufen ist leichter als ein Haus zu verkaufen?

Für Immobilienbesitzer gibt es die unterschiedlichsten Gründe, sich von der eigenen Immobilie zu trennen. Wenn man sich erst einmal für den Verkauf der Immobilie entschieden, sollte dieser gut vorbereitet sein, um einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen.

Egal ob es um einen Hausverkauf oder auch um den Verlauf einer Eigentumswohnung geht, sollte vor dem Verkauf eine professionelle Bewertung der Immobilie durchgeführt werden, so empfehlen Experten. Der Wert einer Immobilie bemisst sich herbei aus viele Faktoren: So spielen neben den beiden wichtigsten (Zustand der Immobilie und die Lage) zahlreiche anderen Dinge eine Rolle wie: Zimmeranzahl, Austrittsmöglichkeiten (z.B. Balkon oder Garten), Baujahr oder auch die Anzahl der Etagen.

 

Besonderheiten beim Verkauf einer Eigentumswohnung

Oftmals herrscht immer noch der Irrglaube ein Haus zu verkaufen, ist viel schwerer als der Verkauf einer Eigentumswohnung. Doch was dabei nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass beim Verkauf einer Eigentumswohnung nicht nur das Sondereigentum veräußert wird, sondern auch ein Teil am Gemeinschaftseigentum. Für jeden potenziellen Käufer, bedeutet der Erwerb am Gemeinschaftseigentum auch eine Berücksichtigung gemeinschaftlicher Interessen bzgl. des gemeinsam genutzten Eigentums (z.B. Treppenhaus, Gasleitungen etc.). Hier können sich oft schon im Vorfeld eines Kaufs, erhebliche Interessenkonflikte zwischen potenziellen und aktuellen Eigentumsbesitzern, herausstellen.

Verkäufern einer Eigentumswohnung bietet sich also vor Verkauf  die Möglichkeit, potenzielle Käufer in Hinblick auf ihre Tauglichkeit für die Gemeinschaft zu prüfen, welches in diesem Fall die Verkaufswahrscheinlichkeit erhöht.

 

An wen kann man eine Wohnung am besten verkaufen?

Als potenzielle Käufer von Eigentumswohnungen kommen häufig Personen in Frage, die gegenwärtig nur zur Miete wohnen. Denn gerade mit zunehmender Lebenserwartung aber auch steigender Altersarmut, wächst der Wunsch nach der eigenen Immobilie. Hier bietet es sich an, die aktuellen Mietzahlungen mit den zukünftig zu erwartenden Kosten für ein Eigenheim, zu vergleichen und oftmals kann festgestellt werden, dass eine eigene Immobilie zu halten, günstiger ist als erwartet.

Der Verkauf einer Immobilie muss für Immobilienbesitzer nicht zwangsläufig zu einer Mammutaufgabe werden, eine gute Vorbereitung und ein gutes Gefühl bei der Auswahl eines potenziellen Käufers erleichtert die Aufgabe sehr. Ist ein privater Verkauf der eigenen Immobilie trotz aller Anstrengung und Bemühungen dennoch nicht möglich, gibt es eine Vielzahl von Portalen im Internet, welche beim Verkauf einer Immobilie unterstützen können.

Ohne Immobilienkredit geht es meistens nicht

Ob Neubau, Fertighaus oder Kauf einer Immobilie ohne einen Immobilienkredit lassen sich diese Vorhaben häufig nicht in die Tat umsetzen. Denn nicht jeder kann die teils sehr hohen Beträge bar auf den Tisch legen. Ein Immobilienkredit will gut überlegt und berechnet sein.

Erster Ansprechpartner ist meistens die Hausbank, aber es sollten auch Vergleichsangebote von anderen Banken eingeholt werden, besonders im Hinblick auf die Hypothekenzinsen. Viele Verbraucher schließen schon mit Antritt einer Arbeitsstelle Bausparverträge ab, um für die Zukunft vorzusorgen.

Die Höhe eines Immobilienkredits bestimmt sich nicht nur nach dem Kaufpreis einer Immobilie. Hinzu kommen eventuelle Sanierungs- oder Renovierungskosten, Notargebühren, etc. Die Gesamtsumme des Kredits beinhaltet letztendlich auch die Zinsen. Um die eigenen Möglichkeiten der Rückzahlung festzustellen, empfiehlt es sich, zu errechnen, wie viel Geld monatlich für die Rückzahlung aufgebracht werden kann. Dabei sind auch Änderungen der persönlichen Verhältnisse in der Zukunft zu berücksichtigen. Unvorhergesehene Ausgaben müssen ebenso einkalkuliert werden. Bei der gesamten Rechnung muss daran gedacht werden, dass die monatlichen Lebenshaltungskosten gedeckt sind.

Wenn Eigenkapital eingebracht werden kann, dann ist das für einen Immobilienkredit natürlich von Vorteil. In Kombination mit einem Hypothekendarlehen und einem Bausparvertrag wird der Traum vom eigenen Haus leichter und schneller wahr. Wem kein Eigenkapital zur Verfügung steht, der muss für einen Immobilienkredit Sicherheiten vorweisen können. Bei einem Hauskauf dient das Haus meistens als Sicherheit. Bürgen sind eine weitere Option, falls die eigenen finanziellen Verhältnisse eine Kreditaufnahme erschweren. Fördermittel für energetische Maßnahmen sollten ebenso in Betracht gezogen werden, wie die verschiedenen Riester-Modelle, bei denen es Zulagen gibt, die in die Tilgung einfließen.

Immobilien online inserieren

73 Prozent der Deutschen suchen ihre Immobilien mittlerweile online. Nur noch wenige nutzen Zeitungen für ihre Suche. Denn für Anbieter von Immobilien und Grundstücken bietet das Internet viel günstigere Lösungen an und führt auf Grund der guten Erreichbarkeit zudem zu höheren Interessentenzahlen.

 

Kosten für ein Inserat

Je nach Portal und Tiefe des Angebots fallen für das Einstellen eines Objektes nur geringe bis gar keine Kosten an. So gibt es Immobilienportale in denen kostenfrei inserieret werden kann, aber auch Portale bei denen Kosten über 50 Euro pro Monat auf Sie zukommen.

Neben den im Vergleich geringen Kosten bietet das Inserieren auf Immobilienportalen auch die Möglichkeit ein Objekt mit einer hohen Informationstiefe darzustellen, was wiederum die Suchenden freut, die sich am liebsten zunächst anonym im Detail informieren möchten. Im Normalfall müssen Zeitungsanzeigen oftmals über Monate geschaltet werden, was ebenfalls zu einer Summierung der Kosten führt. Portale bieten im Gegensatz dazu die Möglichkeit, eine Anzeige von Beginn an für einen längeren Zeitraum zu schalten und sind über Wochen oder teilweise Monate für Interessenten zu finden. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Informationen des angebotenen Objektes ständig aktualisiert werden können.

 

Das ist wichtig beim Online-Inserat

Immobiliensuchende möchten sich gerne ein genaues Bild von der Immobilie machen. Daher sollte ein Online-Inserat auch möglichst mit allen Daten, einer Beschreibung und vielen Bildern online gestellte werden. Dazu zählen neben den wichtigsten Fakten wie Größenangaben, Zimmerzahl, Preis und Lagebeschreibung vor allem auch gut lesbare, beschreibende Texte und eine emotional ansprechende Überschrift, die Neugier weckt und das Angebot von den anderen Immobilien abhebt. Je mehr Details angegeben werden, umso öfter wird ein Angebot auch in der Suche auftauchen, da viele Suchende genaue Vorstellungen haben und die Angaben bei der Suche als Filterkriterien eingeben. Sammeln Sie vor dem Inserat also möglichst viele Informationen zu dem von Ihnen angebotenen Objekt und schreiben Sie diese vor dem Inserieren in einer Datei auf. Dann geht das Inserieren schneller von der Hand, da Sie die Texte lediglich in die Eingabeformulare des Portals kopieren müssen.

 

Der Erste Eindruck

Wichtig ist, dass das Hauptbild, das in der Suche als erstes gesehen wird, sehr ansprechend ist. Benutzen Sie daher Bilder, die den schönsten Teil der Immobilie visualisieren. Achten Sie bei der Aufnahme der Bilder auf genügend Licht. Am besten lassen sich Aufnahmen bei Tageslicht machen. Schalten Sie zudem alle Lampen an, denn das sorgt für zusätzliche Stimmung. Anzeigen ohne Bilder werden von Suchenden oftmals ignoriert. Schöne Bilder von einer aufgeräumten Immobilie, allen Zimmern mit einem Außenbild sind daher wichtig, um Interessenten zu finden.

Die Überschrift sollte ebenfalls bedacht werden. „90 m² 3-Zimmer-Wohnung in XY“ ist eher ungeeignet, da viele solche Überschriften benutzen. „Gemütliches Zuhause mit viel Platz für eigene Wünsche in XY“ klingt schon besser und wird für mehr Interessenten sorgen.

 

Homestaging

Wenn Sie eine höherwertige Immobilie inserieren möchten, kann es unter Umständen sinnvoll sein, einen Profi zu engagieren. Homestager kümmern sich darum, dass Ihre Immobilie perfekt ins richtige Licht gerückt wird. Sie räumen auf, um und dekorieren mit eigenen Stücken Ihre Immobilien so, dass Sie optimal präsentiert wird. Dadurch erzielen Sie höhere Preise und ermöglichen es Suchenden, einen tollen ersten Eindruck von Ihrem Angebot zu erhalten.

 

Kontaktmöglichkeiten

Bei allen Immobilienportalen müssen Sie bei der Einstellung Ihres Angebotes Ihre Kontaktdaten angeben. Dadurch können Sie die Interessenten, meist über ein im Online-Expose integriertes Kontaktformular, erreichen. Bitte beachten Sie, dass Sie sich innerhalb von 3 bis 5 Werktagen bei Interessenten zurückmelden sollten, da diese mehrere Anbieter kontaktieren und sonst eventuell schon eine andere Immobilien gefunden haben.

 

Interessent gefunden

Wenn Sie einen Interessenten gefunden haben und Ihre Immobilie nicht mehr frei ist, sollten Sie sicher gehen, dass Ihr Angebot im Immobilienportal gelöscht wird, da Sie sonst weiterhin von Suchenden kontaktiert werden. Dies können Sie in der Regel in Ihrem eigenen Bereich (nach Login) im Portal vornehmen und geht mit nur einem Klick.