Archiv für September 2011

Die Gretchenfrage – Mit oder ohne Makler die eigene Immobilie verkaufen?

Das häufigste Argument gegen die Einschaltung eines Maklers beim Immobilienverkauf lautet: Wenn der Käufer letztlich nicht nur den Verkaufspreis, sondern auch die Courtage bezahlen muss, dann bekomme ich ja weniger für meine Immobilie. Warum verkaufe ich meine Immobilie dann nicht selbst und erhöhe den Verkaufspreis um die Courtage? In der Praxis hat sich dieses Argument aber nicht durchgesetzt. Ein guter Makler schafft es erfahrungsgemäß oft, den Preis zu erzielen, den Sie selbst auch erzielt hätten.

In der Tat gibt es aus professioneller Sicht mehr Argumente für die Beauftragung eines Immobilienmaklers als dagegen:

  1. Ein guter Makler kennt die Marktpreise, nimmt selbst eine kompetente Wertermittlung der zu verkaufenden Immobilie vor und berät bei der Festlegung des Angebotspreises.
  2. Der Immobilienmakler hilft bei der Vorbereitung und Erstellung der Verkaufsunterlagen. Er erstellt ein aussagekräftiges Exposé und schaltet auf seine Kosten Anzeigen in Tageszeitungen und Immobilienportalen.
  3. Ein guter Immobilienmakler führt oft die Verkaufsverhandlungen und balanciert die Verkäufer- und Käuferinteressen aus.
  4. Insgesamt hat ein Makler meist jahrelange Erfahrungen beim Immobilienverkauf und kann bei auftretenden Problemen gemeinsam mit dem Verkäufer nach Lösungen suchen.

Deswegen werden auch heute noch die meisten Privatimmobilien über Makler verkauft. Dazu kommen die oben aufgeführten Dienstleistungen, die ein Makler für Sie übernimmt und die den Hausverkauf über Makler nach wie vor attraktiv machen.