Archiv für Immobilienfinanzierung

Tipps zum Verkauf eines Mehrfamilienhauses

Die derzeit niedrigen Zinsen und die positiven Aussichten auf dem Immobilienmarkt veranlassen aktuelle viel Menschen zum Kauf einer Immobilie. Für Immobilienverkäufer bieten sich also ein guter Markt und viele potentielle Interessenten.

In der Immobilienbranche ist bereits der Verkauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses schon eine komplizierte Sache, da man sich mit den regionalen Gepflogenheiten auf dem Immobilienmarkt auskennen muss. Sehr viel schwieriger ist da noch der Verkauf eines Mehrfamilienhauses. Dies liegt zum einen an dem sehr viel höheren Verkaufspreis, aber auch an der Komplexität des Objektes.

Finanzierung eines Mehrfamilienhauses

Beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist der wichtigste Faktor sicher der finanzielle Aspekt, dass heißt als potenzieller Käufer eines Mehrfamilienhauses kommen nur Interessenten in Frage, die zur Finanzierung der Immobilie in der Lage sind. Die Finanzierung eines Mehrfamilienhauses umfasst dabei nicht nur die Zahlung des Kaufpreises. Die Kosten der Instandhaltung sind für den Eigentümer eines Mehrfamilienhauses höher als die einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses.

Die höheren Finanzierungs- und Instandhaltungskosten sind nur ein Aspekt der hier betrachtet werden sollte. Ein Mehrfamilienhaus fordert einen Eigentümer auch in mehrerer Hinsicht zu größerem Verwaltungsaufwand. So müssen die Mieten für jede Wohnpartei individuell und nach Größe und Lage der Wohnung festgelegt werden.

Für den Verkäufer eines Mehrfamilienhauses kommt es deshalb im Wesentlichen darauf an, den potentiellen Käufer davon zu überzeugen, dass sich die Immobilie in einem guten bis sehr guten Zustand befindet. Ein Indikator ist hier die Höhe der Mieteinnahmen. Gekürzte Mieten oder unter dem Durchschnitt liegende Mieten könnten ein Verweis auf den schlechten Zustand einer Immobilie sein.

Die Eigentümer der Immobilien sollten für den Verkauf nicht nur alle üblichen Unterlagen (z.B. Flurkarte, Grundrisse oder Versicherungskarte) bereitstellen, sondern darüber hinaus weitere Unterlagen, die Aussagen über die gute Substanz des Mehrfamilienhauses geben. Hier besonders über vorgenommene Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist sehr komplex und sollte daher durch einen professionellen Makler erfolgen.

Ohne Immobilienkredit geht es meistens nicht

Ob Neubau, Fertighaus oder Kauf einer Immobilie ohne einen Immobilienkredit lassen sich diese Vorhaben häufig nicht in die Tat umsetzen. Denn nicht jeder kann die teils sehr hohen Beträge bar auf den Tisch legen. Ein Immobilienkredit will gut überlegt und berechnet sein.

Erster Ansprechpartner ist meistens die Hausbank, aber es sollten auch Vergleichsangebote von anderen Banken eingeholt werden, besonders im Hinblick auf die Hypothekenzinsen. Viele Verbraucher schließen schon mit Antritt einer Arbeitsstelle Bausparverträge ab, um für die Zukunft vorzusorgen.

Die Höhe eines Immobilienkredits bestimmt sich nicht nur nach dem Kaufpreis einer Immobilie. Hinzu kommen eventuelle Sanierungs- oder Renovierungskosten, Notargebühren, etc. Die Gesamtsumme des Kredits beinhaltet letztendlich auch die Zinsen. Um die eigenen Möglichkeiten der Rückzahlung festzustellen, empfiehlt es sich, zu errechnen, wie viel Geld monatlich für die Rückzahlung aufgebracht werden kann. Dabei sind auch Änderungen der persönlichen Verhältnisse in der Zukunft zu berücksichtigen. Unvorhergesehene Ausgaben müssen ebenso einkalkuliert werden. Bei der gesamten Rechnung muss daran gedacht werden, dass die monatlichen Lebenshaltungskosten gedeckt sind.

Wenn Eigenkapital eingebracht werden kann, dann ist das für einen Immobilienkredit natürlich von Vorteil. In Kombination mit einem Hypothekendarlehen und einem Bausparvertrag wird der Traum vom eigenen Haus leichter und schneller wahr. Wem kein Eigenkapital zur Verfügung steht, der muss für einen Immobilienkredit Sicherheiten vorweisen können. Bei einem Hauskauf dient das Haus meistens als Sicherheit. Bürgen sind eine weitere Option, falls die eigenen finanziellen Verhältnisse eine Kreditaufnahme erschweren. Fördermittel für energetische Maßnahmen sollten ebenso in Betracht gezogen werden, wie die verschiedenen Riester-Modelle, bei denen es Zulagen gibt, die in die Tilgung einfließen.