Die Nachfrage nach Immobilien ist so stark wie lange nicht, dabei kümmern sich nicht nur zukünftige Eigenheimbesitzer um eine Immobilie, sondern auch viele Anleger sind am Erwerb einer Immobilie interessiert. Die derzeit günstigen Finanzierungsbedingungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Auf der einen Seite locken Banken mit niedrigen Zinsen und auf der anderen Seite profitieren Anleger von der Eurokrise.
Spitzenpreise für Immobilien in sehr guten Lagen
Das Preisniveau für deutsche Immobilien ist derzeit auf seinem höchsten Stand, welches seit Jahren erreicht wurde. Besonders Wohn- und Geschäftsgebäude stehen dabei im Mittelpunkt. Allerdings ist die Schmerzgrenze für Spitzenobjekte erreicht. Die Preise werden vermutlich weiter steigen, jedoch nicht mit einer so dynamischen Entwicklung wie noch im Frühjahr 2011.
Kaufnebenkosten
Der Kauf einer eigenen Immobilie ist ein großer Schritt, den man im Vorfeld gründlich planen sollte. Als erstes sollten die eigenen Finanzen dahingehend überprüft werden, ob und in welcher Höhe eine Immobilie finanziert werden kann. Für eine solide Finanzierung ist es hilfreich, wenn Eigenkapital in Höhe von 20-30 % der Kaufsumme vorhanden ist, da die Bank ansonsten das eventuell höhere Risiko mit einer höheren Zinsbelastung für den Käufer kompensiert.
Wie ermittelt man den Wert einer Immobilie?
Um den Marktpreis Ihrer Immobilie zu ermitteln, benötigen Sie eine Vielzahl von Informationen. Sie sollten dabei systematisch vorgehen, da die Preise von Stadt zu Stadt, von Stadtteil zu Stadtteil, von Straße zu Straße und von Immobilie zu Immobilie (je nach Baujahr, Zustand etc.) stark schwanken. Jede Immobilie ist anders und muss daher auch in Ihrer Individualität bewertet werden.
Wohnungsnachfrage steigt, aber von einer Preisblase ist nicht die Rede!
Das Kaufinteresse an Wohnimmobilien ist auch im Jahr 2011 deutlich gestiegen – vor allem in den Metropoleregionen. Das schlägt sich auch in den Preisen für gebrauchte Immobilien nieder. Im Durchschnitt beträgt die Steigerung der Immobilienpreise bei Eigenheimen 3 % gegenüber dem Vorjahr. Bei Eigentumswohnungen ist sogar eine Steigerung der Preise um 5 % zu verzeichnen.
Wie kommt man vom ermittelten Immobilienwert zum Angebotspreis?
Sie sind Eigentümer einer Immobilie und möchten gerne Ihre Wohnung oder Ihr Haus verkaufen? Dann sollten Sie sich zunächst einmal Zeit nehmen und den Immobilienverkauf systematisch vorbereiten. Zur Ermittlung des Immobilienwertes sollten Sie zunächst die für Ihre Region üblichen Immobilienpreise vergleichen und dabei die Lagefaktoren sowie die charakteristischen Merkmale Ihrer Immobilie berücksichtigten, bevor Sie als nächstes den Angebotspreis festlegen können.
Die Gretchenfrage – Mit oder ohne Makler die eigene Immobilie verkaufen?
Das häufigste Argument gegen die Einschaltung eines Maklers beim Immobilienverkauf lautet: Wenn der Käufer letztlich nicht nur den Verkaufspreis, sondern auch die Courtage bezahlen muss, dann bekomme ich ja weniger für meine Immobilie. Warum verkaufe ich meine Immobilie dann nicht selbst und erhöhe den Verkaufspreis um die Courtage? In der Praxis hat sich dieses Argument aber nicht durchgesetzt. Ein guter Makler schafft es erfahrungsgemäß oft, den Preis zu erzielen, den Sie selbst auch erzielt hätten.
Worauf sollten Sie beim Hausverkauf am meisten achten?
Ist es Ihnen eigentlich egal, wer Ihr Haus kauft und was damit passiert oder ist es Ihnen wichtig, dass der Käufer beispielsweise den Charakter des Objektes nicht verändert? Die emotionale Bindung der Hausverkäufer führt häufig dazu, dass sie Ihr Haus unter dem eigentlichen Verkehrswert verkaufen.
Nehmen Sie sich Zeit Ihren Hausverkauf gut zu planen und vorzubereiten!
Sie sind Eigentümer eines selbstgenutzten oder vermieteten Hauses und möchten Ihre Immobilie gerne verkaufen? Dann sollten Sie sich schon vorher umfassend über die aktuellen Immobilienpreise informieren und eine genaue Vorstellung über den Ablauf des Verkaufsprozesses haben.
Provisionshöhe beim Immobilienverkauf?
Bezüglich der Provisionshöhe beim Immobilienverkauf gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Vorgaben. Die übliche Höhe der Maklerprovision beträgt im Verkaufsfall, je nach Bundesland, entweder 5-6 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer für eine Partei oder 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer für beide Parteien (Käufer und Verkäufer).